WBS Ulm

Praxisleiter(in) nephr. Pflege

Praxisanleiter/in / Mentor/in  in Gesundheitsfachberufen

Die WBS Ulm ist als Weiterbildungstätte für Praxisanleitung (DKG) mit Wirkung zum 1.10.2017 anerkannt.
Die Weiterbildung erfolgt nach der Empfehlung der DKG ( Deutsche Krankenhausgesellschaft) vom 29.09.2015.


Die Weiterbildung zum/zur Praxisanleiter/in / Mentor/in in Gesundheitsfachberufen richtet sich an Mitarbeiter/innen mit pflegerischer Ausbildung und Berufserfahrung in der Pflege, die pädagogisch-praktische Aufgaben in den Institutionen übernehmen und an der Ausbildung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter und Krankenpflegeschülern mitwirken sollen.
Praxisanleiter(innen) in Gesundheitsfachberufen übernehmen wichtige pädagogische und praktische Aufgaben in den nephro-logischen Einrichtungen.

Die fachlich qualifizierte Anleitung und Einarbeitung von neuen Mitarbeiter/innen und Auszubildenden sind wesentliche Bausteine der Personal- und Organisationsentwicklung einer Einrichtung. Eine professionell strukturierte Einarbeitungsphase, ist die solide Basis für eine lang angelegte Berufstätigkeit des neuen Mitarbeiters/der neuen Mitarbeiterin in der Einrichtung.

Damit werden neue Mitarbeiter (innen)

  • besser ins Pflegeteam integriert.
  • Langjährige (ältere) Mitarbeiter erhalten evidenzbasierte Lernimpulse.
  • Die Teamkompetenz wird gefördert.
  • Die Effizienz des Teams und die Arbeitszufriedenheit gesteigert.


Zur Ausübung / Umsetzung des Praxisanleiters müssen in der Einrichtung fachliche, zeitliche, und organisatorische Ressourcen ermöglicht werden. Der Transfer von Theorie und Praxis erfolgt in einem wechselseitigen inhaltlichen Bezug zwischen den beiden Lernorten, dem praktischen Einsatzgebiet und der Weiterbildungsstätte Ulm. Transferaufgaben (Arbeitsphasen ) sind praxisbezogene Aufgaben-stellungen. Sie dienen dazu, die erworbenen theoretischen Kenntnisse in der Praxis umzusetzen und anzuwenden. Sie dienen dem Einüben der Handlungskompetenzen und bilden den praktischen Transfer zwischen Theorie und Praxis. Der Prozess der Praxis-Anleitung ist hierbei Teil einer sich wiederholenden Rückkopplungsschleife. Praxisanleitung ist ein wesentlicher Baustein der Weiterentwicklung der Pflegequalität.

Ziel der Maßnahme:

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Teilnehmer in der Lage, eine Einarbeitung und praktische Anleitung verantwortlich zu planen, zu organisieren und durchzuführen. Sie besitzen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, eine praktische Anleitung unter Berücksichtigung individueller Bedingungen optimal zu gestalten. Sie erstellen einen Anleitungs- Gesamtplan für den Einarbeitungszeitraum der neuen Mitarbeiter bzw. für die Einsatzzeiten der Lernenden (z.B. Krankenpflegeschüler, Teilnehmer der Fort- und Weiterbildung, MFA Curriculum Dialyse, Fachweiterbildung Nephrologie… ) und führen punktuelle Anleitungen durch. Sie sind in der Lage das moderne Pflegeverständnis zu vermitteln. Sie verstehen Überprüfung und Beurteilung als Pädagogisches Element. Sie sind in der Lage, Beurteilung von Lernenden, Schülern durchzuführen.
Sie sind ein wichtiger Begleiter und Vermittler in der beruflichen Weiterentwicklung

Zugangsvoraussetzungen:

Abgeschlossene Berufsausbildung als Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in bzw. Kinderkrankenpfleger/in sowie eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens zwei Jahren vor Beginn der Weiterbildung. Teilnehmer mit bereits erfolgreich absolvierter Fachweiterbildung zur (Fach) Schwester/ Pfleger für Nephrologie bekommen 100 Std. angerechnet. Sonderregelungen auf Anfrage.

Dauer / Termin:

Gilt nur für Teilnehmer die bereits die Fachweiterbildung zur (Fach) Schwester / Pfleger für Nephrologie erfolgreich abgeschlossen haben.

  • 3 Blockphasen von jeweils 3 Tagen zu 10 Unterrichtsstunden ( 90 Unterrichtsstunden) als Präsenzphase.
  • 20 Stunden zur Erstellung von Praxisaufgaben
  • 1 Tag zur praktischen mündlichen Prüfung

Teilnehmer ohne Fachweiterbildung wenden sich bitte an die Weiterbildungstätte. Sie können mit dieser Maßnahme die Qualifikation Mentor erwerben.

Prüfung

Die Prüfung besteht aus einem schriftlich-theoretisch erstellten Facharbeit und einer mündlich-praktischen Demonstration / Präsentation. Anmeldenote von mindestens ausreichend die sich aus den Leistungsnachweisen ergibt.
Sie wird von einem Prüfungsausschuss an der Weiterbildungsstätte abgenommen. Die Prüfung kann einmal wiederholt werden.

Kosten:

Die Zahlung der Gebühren kann nach Absprache mit der Weiterbildungsstätte in Raten oder als einmaliger Betrag erfolgen. Bricht ein Teilnehmer die Weiterbildungsmaßnahme ab, fallen unabhängig von dem Grund des Abbruchs folgende Gebühren an:
- bis 4 Wochen vor Beginn der Maßnahme € 500 ,-
- ab Beginn der Weiterbildung innerhalb des ersten Blockphase € 800 ,-
- ab Beginn des zweiten Block € 1350 ,-

Anmeldeunterlagen:

Folgende Unterlagen (keine Originale senden!) sind der Anmeldung beizufügen:

  1. Zeugnis der Krankenpflege- bzw. Kinderkrankenpflegeausbildung / Gesundheits-, Krankenpfleger(in) beglaubigt.
  2. Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung nach dem Krankenpflegegesetz beglaubigt.
  3. Arbeitszeugnis(se) des Arbeitgebers aus dem hervorgeht: Mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Krankenpflege, Vorerfahrung in der Anleitung von Patienten oder Mitarbeitern.
  4. Zeugnis der erfolgreich absolvierte Fachweiterbildung Schwester / Pfleger für Nephrologie
  5. Einverständniserklärung des Arbeitgebers über Dienstbefreiung für die Blockunterrichte / Kooperationsvereinbarung.
  6. Tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild.
  7. Beglaubigte Heiratsurkunde bei Namensänderung.
  8. Alle Kontaktdaten des Teilnehmers (Adresse, Tel., Mobil, Mail ….) und der entsendeten Einrichtung.

Weitere Infos zur Weiterbildung

pdfDKG Positionspapier


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